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Das AdWords Konto für 2018 fit machen

By 28. Dezember 2017 No Comments

Im vergangenen Jahr gab es etliche Neuheiten und Änderungen bei Google AdWords und diese wird es mit Sicherheit auch 2018 geben. Grund genug das eigene AdWords Konto auf den neuesten Stand zu bringen. In diesem Beitrag habe ich die wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst, die auf keiner Liste mit AdWords Neujahrsvorsätzen fehlen sollten.

Umstieg auf die neue Benutzeroberfläche

Auch wenn sich viele mit der neuen „AdWords Erfahrung“ noch nicht so recht anfreunden können, ist es nun langsam an der Zeit sich von der alten Benutzeroberfläche zu verabschieden und sich intensiv mit dem neuen AdWords auseinanderzusetzen. Der endgültige Umstieg wird definitiv erfolgen und es ist fraglich wie lange man dann noch zwischen den beiden Versionen wechseln kann. Genau genommen befinden wir uns ja bereits in der Umstiegsphase, daher würde ich nicht mit einer allzu langen Zeitraum für den Wechsel rechnen.

Zudem sind etliche neue Funktionen bereits exklusiv in der neuen Oberfläche verfügbar, was ebenfalls für einen zeitnahen Umstieg spricht. Aktuell betrifft dies folgende Funktionen:

  • Erweiterter Suchanfragenbricht (N-Gramme)
  • Angebotserweiterungen
  • Zielseiten Bericht
  • Anzeigenvariationen
  • Dashboards
AdWords Benutzeroberfläche

Überprüfung von Anzeigenerweiterungen

In den vergangenen Jahren sind laufend neue Anzeigenerweiterungen dazugekommen und auch die Möglichkeiten bestehender Erweiterungen wurden ausgebaut. Wer sich schon länger nicht mit den Anzeigenerweiterungen beschäftigt hat, sollte dies nun nachholen. In der neuen AdWords Oberfläche steht mit den Angebotserweiterungen ein neues Format zur Bewerbung zeitlich limitierter Aktionen zur Verfügung.

Zudem können Nur-Anrufanzeigen durch Standort- und Snippet-Erweiterungen, sowie Erweiterungen mit Zusatzinformationen ergänzt werden.

AdWords Angebotserweiterung nützen

Auswertung der Suchanfragen

Die Auswertung der Suchanfragen sollte vor allem bei Kampagnen, die auch breitere Keyword-Optionen verwenden, regelmäßig erfolgen. Aber auch der Jahreswechsel kann ein Anlass sein, sich die Daten über einen längeren Zeitraum anzeigen zu lassen und passende Suchanfragen als Keywords und unpassende als ausschließende Keywords hinzuzufügen.

Bei Kampagnen mit Anzeigengruppen für einzelne Keywords kann es auch auf Grund der letzten Änderungen bei der Keyword-Option „exakt passend“ vermehrt zu Verwässerungen zwischen unterschiedlichen Anzeigengruppen kommen. Auch hier kann die Anzeigenschaltung mit Hilfe ausschließender Keywords geschärft werden.

Überarbeitung von Anzeigentexten

Anzeigentexte bieten nach wie vor ein großes Optimierungspotenzial bei der Steigerung der Klickrate und sollten daher auch laufend getestet werden. Dies kann in Form manueller Split-Tests oder auf Basis von maschinellem Lernen erfolgen. In beiden Fällen werden neue Anzeigenvarianten benötigt, die im Idealfall zu einer Verbesserung der Leistungsdaten führen.

Auswertung der Kampagnenqualität

Eine weitere Routinetätigkeit ist die Auswertung der Kampagnenqualität in Form des gewichteten Qualitätsfaktors und des Anteils entgangener Impressionen (Anzeigenrang). Besonders interessant ist hier nun die Auswertung der einzelnen Komponenten (Anzeigenrelevanz, Nutzererfahrung mit der Zielseite und erwartete Klickrate), die eine gezielte Optimierung ermöglicht.

AdWords gewichteter Qualitätsfaktor mit Komponenten

Nutzung von Google Optimize

Google AdWords kann bereits mit Google Optimize verknüpft werden um Landing Page Tests auf bestimmte AdWords Kampagnen, Anzeigengruppen oder Keywords auszurichten. Für die Nutzung sind folgende Schritte notwendig:

  1. Verknüpfung von AdWords mit Google Analytics
  2. Verknüpfung von AdWords mit Google Optimize
  3. Verknüpfung von des Optimize Containers mit Google Analytics
  4. Implementierung des Google Optimize Snippets
  5. Erstellung des Tests
AdWords mit Google Optimize verbinden

Fazit

Google AdWords wird auch im kommenden Jahr mit zahlreichen Neuheiten aufwarten können. Umso wichtiger ist es, sich laufend mit Änderungen und neuen Funktionen zu beschäftigen und diese zumindest zu testen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass sich das Konto und das eigene Wissen stets auf dem aktuellsten Stand befinden.

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